Monat: Juli 2016

Neues von AktivPlus: Projekte. Praxis. Potenziale.

Karlsruhe, Juli 2016. Ende Juni 2016 fand auf der CEB Messe in Karlsruhe das 3. AktivPlus-Symposium statt. Die Veranstaltung war gut besucht. Eröffnet wurde das Symposium mit einem Grußwort des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) von Petra Alten. Sie stellte den Forschungsbedarf der nächsten Jahre im Bereich Mensch und Technik in den Vordergrund. Hierfür wird das BMUB eine gemeinsame Förderlinie mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veröffentlichen.

Den inhaltlichen Auftakt bot der AktivPlus e.V. mit der Vorstellung der aktuellen Entwicklungen seines Standards. In der finalen Entwicklung steht nun das Anwender-Handbuch, dessen Fertigstellung im Oktober dieses Jahres erwartet wird, pünktlich zu den ersten öffentlichen AktivPlus-Planer-Schulungen. Als Novum ist ein erster Entwurf des sogenannten AktivPlus-Ausweises vorgestellt worden – die Antwort des Vereins zum Thema Zertifikat und Label. Der Ausweis soll den Bewohnern und Planern als Ergebnisdarstellung dienen und aufzeigen, welchen Standard das Gebäude erreicht hat oder in welchen Bereichen im Laufe des Betriebs noch Handlungsbedarf besteht.

Unter dem Titel „AktivPlus – Projekte.Praxis.Potenziale“ sprachen mehrere Referenten über gebaute Projekte und Ihre Erfahrungen aus der Baupraxis von hocheffizienten Gebäuden.

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AktivPlus e.V. zur Weiterentwicklung der EnEV

Der AktivPlus e.V. hält die weitere Verschärfung von Primärenergiekennwerten Qp und den wärmetechnischen Eigenschaften der Gebäudehülle HT‘ auf der Basis der bisherigen Berechnungsgrundlage für nicht zielführend. Diese Anforderungswerte sind wenig transparent, in der Praxis nicht nachprüfbar und können weder Bauherrn noch Nutzern verständlich vermittelt werden.

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Brennstoffzelle erreicht Marktreife

Ab sofort im manufact Angebot

Brennstoffzelle:

Strom und Wärme für Wohnhäuser

Sie sind hocheffizient, emissionsarm und leise: Neue Brennstoffzellen-Heizgeräte erzeugen als Mini-KWK-Anlagen mit über 90 Prozent Wirkungsgrad Wärme und elektrische Energie. Sie sind durch umfangreiche Tests in Ein- und Zweifamilienhäusern erprobt, Funktion und Design wurden schrittweise verbessert. Erste Anlagen sind regulär auf dem Markt. Sie lassen sich mit Erdgas sowie mit aus erneuerbaren Energien oder Biomasse erzeugtem Wasserstoff und Methan betreiben. Brennstoffzellen können dezentral und bedarfsgerecht Strom erzeugen und entweder netzentlastend oder netzunabhängig eingesetzt werden.

Forscher des Heizungsherstellers Vaillant entwickelten ein Heizgerät mit Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) zur Serienreife. Zielvorgabe war ein kompaktes Gerät, das einfach zu installieren und zu betreiben ist. Dieses deckt mit einer elektrischen Leistung von 0,7 kW und einer Wärmeleistung von 1,3 kW den Grundbedarf eines Ein- bis Zweifamilienhauses. Für höheren Wärmebedarf ist ein Gas-Brennwert-Heizgerät integriert. Aufgabe der Entwickler war es, die Gesamtanlage kostengünstiger und einfacher herzustellen sowie Qualität und Haltbarkeit von Komponenten zu verbessern.

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