Monat: September 2017

Zinsen steigen langsam …

Wer die Finanzmärkte kontinuierlich kann sich des Eindrucks langsam steigender Zinsen nicht mehr verschließen.

Neben den Kapitalmärkten sind auch die Banken sowie selbst die KfW (zwangsläufig) seit Monaten MitfahrerInnen des Zins-Zuges. Es geht voran. Die Signale sind gestellt.

Für Euch, die Ihr bauen oder kaufen wollt, bedeutet dies vor allem dreierlei:

Nicht in Panik geraten und wohlüberlegt handeln. Denn die Zinsen werden wohl nur in geringen Margen schwanken und auf Monate hinweg sich eher seitwärts bewegen.

Und die Baukosten werden sich wohl nicht signifikant weiter nach oben entwickeln. Allenfalls marginal vielleicht. Und eher nur in wenigen Gewerken.

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Bauen soll Freude bringen …

Leider sind es jedoch viel zu häufig Ängste und Sorgen, die Bauherrschaften bei ihrem (zumeist) einmaligen und größten Projekt des eigenen Lebens begleiten.

Dass muss nicht sein.

Nicht selten beginnt das Dilemma bei der Auswahl des Anbieters oder der Architektin/des Architekten. Und noch häufiger liegt es an dem vordergründig angebotenen Preis, der auf den ersten Blick all zu verlockend erscheint … und wirkt.

Nur: Alle Anbieter „kochen nur mit Wasser“.

Was bedeutet dies für Dich bzw. für Euch?

Ganz klar: „Trau – schau – wem“…

manufact geht mit dieser Thematik ganz offen um. Das hat gute und stets leicht nachvollziehbare Gründe. Und folgende Stationen:

Beratung – Vertrauen – Vertrag – Planung – Betreuung – Bau – Management – Monitoring

Zurück zum Thema:

Nicht umsonst, wird es (nun endlich) ab dem 1. Januar 2017 ein für Dich/Euch stark verbessertes Bauvertragsrecht geben. Beschlossene Sache. Dessen Inhalte sind veröffentlicht und im Netz nachlesbar. Es muss nur noch beachtet werden.

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KfW: Gestaffelte Zuschüsse im Einbruchsschutz

Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss – Einbruchschutz

Mit dem aktuellen Zuschussprogramm für Einbruchschutz fördert die KfW einbruchhemmende Maßnahmen von Eigentümern oder Mietern in Ein- und Zweifamilienhäuser sowie in Eigentumswohnungen.

Für eine stärkere Förderung kleinerer Maßnahmen gibt es ab sofort gestaffelte Zuschüsse:

  • 20 % Zuschuss für die ersten 1.000 Euro Investitionskosten
  • 10 % Zuschuss für jeden weiteren Euro der investiert wird.

“Mit der Neuerung der KfW-Zuschussförderung für den Einbruchschutz wollen wir die Attraktivität von kleinvolumigen Investitionsmaßnahmen weiter steigern”, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. Und weiter: “Bereits mit geringen Beträgen können Eigentümer und Mieter ihre Wohnungen und Häuser gegen Einbruch sinnvoll schützen.”

Es werden Investitionskosten von mindestens 500 Euro pro Antrag bis maximal 15.000 Euro pro Wohnung bezuschusst.

Wichtig: Der Zuschußantrag muss gestellt werden, bevor die Maßnahme(n) durch ein Fachunternehmen des Handwerks ausgeführt wird/werden.

Alle Details zur Förderung und Antragstellung sind unter http://www.kfw.de/455-E zu finden.     | kd IX17 |

Warum ist es sinnvoll, Planung und Statik parallel zu betrachten?

Nun, weil sich Planer viel zu häufig zunächst vor allem nur auf die Optik eines Bauwerks fokussieren. Damit werden jedoch bereits häufig in der frühen Planungsphase (Vorentwurfs-, Entwurfsplanung) Mehrkosten für die Bauherrschaften vorprogrammiert. Weil dann statisch teure und ggf. auch störende Unterzüge und/oder Stützen notwendig werden. Weil Decken teurer armiert und damit stärker ausgeführt werden müssen. Weil tragende und damit teurere Wände errichtet werden müssen.

Und nicht selten stellen sich diese Änderungen und Verteuerungen erst nach einem Vertragsabschluss heraus. Denn Fachplanungen folgen regelmäßig erst auf eine fertige Planung. Die Folge davon sind nicht kalkulierte und damit bei der Finanzierung des Vorhabens nicht eingeplante Mehrkosten. Und nun?

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Entsorgung von Dämmmaterial: Sondergenehmigung oder?

Im Oktober letzten Jahres waren Polystyrol-Platten (Handelsname: “Styropor”) aufgrund von EU-Vorgaben zusammen mit anderen so genannten “POP”-Problemstoffen (Persistente organische Schadstoffe) als “gefährlicher Abfall” eingestuft worden. Sie durften deshalb nicht mehr zusammen mit anderem Bauschutt, sondern nur mit einer Sondergenehmigung in geeigneten Müllverwertungsanlagen verbrannt werden.

Dies hatte in einzelnen Regionen Deutschlands zu erheblichen Entsorgungsengpässen geführt, da nur wenige Anlagen die erforderliche Genehmigung besaßen und teils nun extrem hohe Vergütungen verlangten. In der Folge stellte dies Hausbesitzer und Sanierungsfirmen wie Dachdecker oder Fassadenbauer vor erhebliche Probleme.

BUND und LÄNDER haben sich geeinigt

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manufact favorisiert aktivplus-Gebäude

Hintergrund und Ziele

Gebäude sind für rund 35 Prozent 1 des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich und die Steigerung ihrer Energieeffizienz ist für das Erreichen der Klimaziele von Bundesregierung und EU von großer Bedeutung. Mindestens ebenso wichtig wie die Energieeffizienz sind die Menschen, für die geplant wird.

In einem Gebäude sollen sich die Nutzer in erster Linie wohlfühlen, denn schließlich verbringen wir heutzutage fast 90 Prozent unserer Zeit innerhalb von Gebäuden zum Wohnen, Arbeiten oder Spielen.

Um das zu erreichen, muss noch mehr auf die Bedürfnisse von Nutzern und Bewohnern eingegangen werden. Aus der Sicht des aktivplus e.V. zeichnet sich ein zukunftsfähiges Gebäude deshalb durch die Verbindung von Wohnqualität und Behaglichkeit, Energieeffizienz und nicht zuletzt auch durch Umweltfreundlichkeit aus.

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Technik: Strom- und Wärmeerzeugung mit erneuerbarer Energie

Zur Erzeugung von Strom und Wärme mit erneuerbarer Energie, sind am Markt verschiedene Techniken verfügbar. In erster Linie stehen Wärmepumpen, Biomasseheizungen, Geräte zur Kraft-Wärme-Kopplung (Blockheizkraftwerke) und/oder Solar- oder Photovoltaik-Anlagen zur Wahl. Hier sind individuelle Präferenzen und objektbezogene Rahmendaten ausschlaggebend für die Entscheidung zu Gunsten einer bestimmten Technik. Eventuell in Kombination mit anderen.

Die höchste Förderung erfährt jedoch die innovative Brennstoffzellentechnik, der sich manufact seit Jahren widmet.

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Energiewende: Was wollen Verbraucher?

79 % der Verbraucher finden Klimaschutz generell wichtig. 68 % wollen einen persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten und 56 % wünschen sich mehr Informationen zu Förderprogrammen und Energiesparmöglichkeiten. Das sind drei Ergebnisse aus einer Befragung, die Vaillant zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) durchgeführt hat. Den meisten Befragten ist klar, dass mit einem Kesseltausch das Klima am besten geschützt werden kann.

36 % sehen im Tausch der Heizung und einer Änderung ihres Heizverhaltens den größten Hebel für den Klimaschutz. Hier sind umweltbewusste Sanierer unter den Immobilieneigentümern gefragt.

Erst danach folgen mit 16 % die Mobilität und mit 15 % der Stromverbrauch.

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Energieeinsparfenster sind wesentliche Bauteile

Häuslebauer sollten nicht erst heute den stets steigenden Energiekosten bereits bei der Planung eines neuen Hauses ein wesentliches Augenmerk schenken. Vieles gilt es zu beachten. Der Entwicklungsstand der Fenstertechnik hat sich seit dem Umbruchjahr 1995 stetig und zumindest zweigleisig entwickelt. Hinsichtlich der Kosten und hinsichtlich der Energieeinsparungsaspekte. Heute bieten Fenster deshalb aber auch optimale Lösungen für Wärme-, Schall- und Witterungsschutz sowie für die Sicherheit.

Früher waren Fenster ein relativ bedeutungsloser Bestandteil des Gebäudes. Je kleiner desto besser. Denn die bis 1995 zumeist verwendete Einfachverglasung war die energetische Achillessehne einer jeden Gebäudehülle. Verständlich, dass die Leute diese Fensteröffnungen so klein wie möglich halten wollten.

Die veränderte Grundphilosophie der modernen Formensprache in der Architektur führte jedoch in den letzten Jahren dazu, dass Glasfronten immer größer wurden. Ihr Ziel war eine maximale Transparenz zu erreichen. Nicht zuletzt sind Fensterflächen auch zu einer äußerst interessanten und vielseitigen, emotionalen „Spielwiese“ für Architekten und Projektentwickler geworden. Heutzutage wird aber auch bei der Renovierung von Altbestand wird immer häufiger auf die Eigenschaften der Fenster geachtet.

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