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Verantwortungsvoll bauen und sanieren lohnt

Gebäude sollen nach einer Grundsatzeinigung der EU Mitte Dezember künftig mehr zur Energieeffizienz in Europa beitragen. Unterhändler des Europaparlaments und der einzelnen EU-Staaten verständigten sich darauf, dass Gebäude verstärkt saniert werden sollen, um sie besser heizen oder kühlen zu können.

Bei neuen Gebäuden sollen Anreize geschaffen werden, sie energiesparend zu konstruieren.

Auch der Einsatz neuer Technik wie intelligenter Stromzähler, die den Stromverbrauch besser steuern, soll forciert werden.

manufact nimmt diese Entwicklung gerne zum Anlass und stellt in nachfolgenden Beiträgen die Themen „360°-Sanierung“ und „Nachhaltigkeit im Neubau“ weiter in den Vordergrund.

Zu allen Themenschwerpunkten herrscht eine gespannte Erwartung, mit welchen Instrumenten die Ziele der EU vermehrt umgesetzt werden sollen.

Der Anteil der regenerativen Energien soll EU weit bis 2030 auf 27 % gesteigert werden. Das europäische Parlament hat derzeit hierzu noch ambitioniertere Vorstellungen. Etliche Parlamentarier streben einen Anteil von 30 an.

Bei der Stromerzeugung in Deutschland ist der Anteil erneuerbarer Energien in diesem Jahr stark gestiegen. Er liegt nach vorläufigen Zahlen bei 33,1 Prozent. 2016 lag der Anteil noch bei 29 Prozent, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Aus Stein- und Braunkohlekraftwerken kamen demnach 27 Prozent des Stroms. Das ist ein Rückgang um 3,3 Prozentpunkte.

Die Energiewende in Deutschland sei -nach Überzeugung des BDEW- dadurch zumindest bei den Kraftwerken deutlich vorangekommen. Die erneuerbaren Energien hätten 2017 gut 15 Prozent mehr Strom produziert und so ihren Anteil an der Gesamterzeugung auf über ein Drittel ausgebaut.

Nach Angaben des BDEW hatten Gaskraftwerke bei der Stromerzeugung im vergangenen Jahr einen Anteil von 13,1 Prozent, also 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Kernkraft sank 2017 von 13 auf 11,6 Prozent.

Die Zahlen zeigen, dass die erneuerbaren Energien “auf dem Sprung“ sind, die Nummer eins in der Bruttostromerzeugung zu werden.

| XII17 kd |

Anforderungen an Energieeffizienz-Experten

Experten für energieeffizientes Bauen und Sanieren

Zusschüsse nur mit Expertenrat und Expertenbeteiligung!

Anerkannte Energieeffizienz-Experten sind in den Kategorien für “Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude” bzw. “- Nichtwohngebäude” geführten Personen. Ein Energieeffizienz-Experte bestätigt gegenüber der KfW die Förderfähigkeit (z. B.) eines Brennstoffzellensystems bei Antragstellung sowie nach Abschluss eines Vorhabens.

Solch qualifizierte Experten müssen im Rahmen der energetischen Fachplanung und der Begleitung einer Baumaßnahme mindestens folgende Leistungen erbringen und deren Umsetzung gegenüber der KfW auch eigenverantwortlich bestätigen:

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Innovativ sparen beim Heizen und beim Strom

Fortschritte bei Brennstoffzellen-Heizgeräten
Über 1.000 Geräte seit 2016 

Die Marktentwicklung von Brennstoffzellen für die Hausenenergieversorgung läuft nach Plan: Über 1.000 Geräte sind seit Start des KfW-Förderprogramms 433 vor rund einem Jahr im Einsatz. Dies entspricht den Absatzerwartungen, die Politik und Industrie an die innovative Technologie stellen. Das Volumen soll bis zum Jahr 2023 auf 75.000 Einheiten jährlich steigen.

Angesichts der guten Perspektiven nimmt auch das Engagement von Investoren zu. Unlängst vermeldete z. B. Solidpower eine Kapitalspritze in Höhe von 40 Millionen Euro, die der Erschließung des Massenmarkts dienen soll. Rückenwind bekommen Brennstoffzellen auch durch die Ausweitung der KfW-Förderung auf gewerbliche Käufer.

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Energieeffizient Bauen / Sanieren – Zuschuss Brenn­stoffzelle

Für den Einbau von Brenn­stoff­zellen­systemen

Das Wichtigste in Kürze:
  • Bis zu 28.200 Euro Zuschuss je Brennstoffzelle
  • Für alle, die ein Brennstoff­zellensystem in neue oder bestehende Gebäude einbauen

 

Der Zuschuss wird aus dem “Anreizprogramm Energieeffizienz” des Bundes finanziert. Investitionszuschüsse für den Einbau innovativer Brennstoffzellensysteme in Wohn- und Nichtwohngebäude im Rahmen des “Anreizprogramms Energieeffizienz” des Bundes. Die Förderung unterstützt die Markteinführung dieser innovativen Technologie. Das Förderprodukt unterstützt die Einführung der Brennstoffzellentechnologie zur Wärme- und Stromversorgung von neuen und bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden in Deutschland.

Anträge für eine Förderung des Einbaus eines Brennstoffzellensystems in ein selbstgenutztes oder vermietetes Wohn- oder Nichtwohngebäude könnt Ihr als Bauherrschaften oder Käufer von Bestandsimmobilien im Rahmen eines Sanierungsvorhabens stellen.

Einzelheiten und Genaueres zum Thema erfahrt Ihr unter folgendem Link:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/F%C3%B6rderprodukte/Energieeffizient-Bauen-und-Sanieren-Zuschuss-Brennstoffzelle-(433)/

So kommt Ihr zum Ziel: Experten für Energieeffizienz beauftragen und beraten lassen. Diesee Schritte sind Grundlage für die Förderung und unumgänglich für KfW Effizienzhäuser.

Qualifizierte Experten für Energie­effizienz findet Ihr hier: Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes.

manufact masterplan gbr steht mit seinem Team sehr gern bezüglich einer Beratung zur Verfügung.    | X17 kd |

 

Brennstoffzellen-Heizung: Eine neue Option für Hausbesitzer

Brennstoffzellen-Heizungen waren hier schon mehrfach Thema. Sie gelten als effizient und umweltfreundlich. Durch den hohen Wirkungsgrad von 90 Prozent und mehr lassen sich Heiz- und Stromkosten einsparen. Trotzdem ist sie hierzulande noch eine  junge Heiztechnologie.

Während einige Hersteller auf die Technologie als Zukunftstrend setzen, sind andere skeptisch. Auch Verbraucher halten sich bisher weitgehend zurück, nicht zuletzt wegen der hohen Anschaffungskosten. Die aber aktuell auch sehr hoch bezuschusst wird. Mehr als 10.000 € wird von staatlicher Seite in die Förderung jeder Anlage investiert.

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Solar: Mehr Nutzen durch heimisches Mineral

Endlich mal ein Rohstoff, den es auch in Deutschland gibt. Er heiß „Perowskit“ und ist auch in Deutschland verfügbar. Nämlich vor allem in der Eifel und am Kaiserstuhl.

Das 1839 im Ural entdeckte schwarze Mineral Perowskit macht derzeit in der Photovoltaik Karriere. Es handelt sich hierbei um ein eisen- und magnesiumhaltiges Silikat. Das schwarze Mineral ist attraktiv für Photovoltaik-Anwendungen, weil es einen hohen Wirkungsgrad besitzt. Es ist besonders einfach und damit kostengünstig zu verarbeiten. Bis die Perowskit-Technologie zur Marktreife entwickelt ist, werden allerdings wohl noch ein paar Jahre vergehen.

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Energiewende pragmatisch

Auf dem Weg zu weniger CO2-Emissionen hat die Politik den Ausbau erneuerbarer Energien und auch die Verbesserung der Energieeffizienz vorangetrieben. Den CO2-Einsparzielen stehen allerdings Kraftwerke entgegen, die CO2-intensiv arbeiten und für 40 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland sorgen. Ebenso trägt die Wärmeerzeugung in Wohngebäuden zu mehr als eine Viertel zu den Emissionen bei. Im Jahr 2016 sind die Emissionen gegenüber den letzten Jahren sogar leicht gestiegen. Gleiches gilt für den Energieverbrauch.

Die Bundesregierung hat nicht erst seit dem Klimaabkommen von Paris  hochgesteckte CO2-Einsparziele formuliert und die Energiewende durch die Verabschiedung einer Vielzahl von Maßnahmen in die Wege geleitet, um diese Ziele zu erreichen. Dazu gehört der Umstieg auf erneuerbare Energien sowie die Senkung des Energieverbrauchs.

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E-Installation für selbstbestimmtes Leben

Obwohl der Anteil älterer Menschen in den nächsten Jahrzehnten deutlich zunehmen wird, ist es für die meisten Menschen selbstverständlich, so lange als irgend möglich eigenständig zu Hause zu wohnen. Damit ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter gelingt, muss jedoch das Wohnumfeld auch entsprechend ausgestattet sein.Schließlich soll das Leben im Alter ja nicht unnötig schwieriger, sondern irgendwie leichter werden.

Unter dem Begriff Active-Assisted-Living (AAL) werden technische Assistenzsysteme verstanden, die das Leben für körperlich beeinträchtigte Personen leichter gestalten und für mehr Sicherheit sorgen. Elektrisch betriebene Rollläden und automatische Licht- und Temperatursteuerung, vorbeugende Maßnahmen zum Einbruchsschutz oder vernetzte Warnmelder sind nur wenige Beispiele dafür.

Da viele Assistenz-Systeme mit dem Leitungsnetz der Wohnung verbunden sind, kommt der Elektroinstallation in diesem Bereich eine große Bedeutung zu. Eine neue Initiativ-Broschüre informiert über die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten sowie über die Anforderungen von Elektroinstallationen im AAL-Umfeld.

Interessiert? Dann bitte eine Mail an service@manufact.eu. Wir senden dann schnellstmöglich und kostenfrei eine Ausfertigung zu Ihrer persönlichen Verwendung zu.

Sofern danach eine Beratung gewünscht wird, kommt manufact wir diesem Wunsch gerne und schnellstmöglich nach.    | X17 kd |

Förderbedingungen für Heizungsanlagen ab 2018

Ab 2018 ändert sich das Antragsverfahren. Ab dem 1. Januar 2018 erfolgt die Antragstellung im Marktanreizprogramm der Bundesregierung für alle Förderbereiche vor Beginn der Maßnahme. Wer eine thermische Solaranlage, eine Wärmepumpenanlage oder beispielsweise eine Pelletheizung im bestehenden Gebäude installieren möchte, profitiert vom Marktanreizprogramm des Ministeriums für Wirtschaft und Energie.

Hauseigentümer erhalten für die Errichtung einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung einen Zuschuss von mindestens 500 Euro. Wärmepumpen mit Wärmequelle Erdwärme und Wasser werden sogar mit mindestens 4.000 Euro gefördert.  Künftig erfolgt die Antragstellung für alle Förderbereiche immer vor Beginn der Maßnahme.

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Schönes Grau | Sichtbeton

Natürlich, nachhaltig, schnörkellos, puristisch, hochmodern, vielfältig, belastbar, kombinationsfreundlich, oben wie unten, innen wie außen, werthaltig:

Bauen mit Sichtbeton.

Brücken, Stützwände, Decken, Wände, Platten und sogar Kunstwerke aus Beton kennen wir alle. Wir beachten sie eher wenig bis gar nicht. Häuser aus Beton gibt es lange. Sie sind uns eher nicht im Bewusstsein. Die „Plattenbauten“ betrachten wir verächtlich. Abreißen! Das ist dazu die häufigste emotionale Einstellung. Zugegeben. Schön sind sie alle nicht. Teils wurden Betonbauten als „brutalistische Architekturbauten“ abgetan. Aber auch Begriffe wie „bezaubernder Baustoff Beton“, Beton ist Kunst“, „Marmor des 20. Jahrhunderts“ … beschreiben den modernen Baustoff.

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