Energieoptimierte Gebäude

Nullenergie- und Plusenergiegebäude

 

Grundsätzlich besitzen Gebäude das Potenzial und die Infrastruktur, um die von ihnen benötigte Energie vor Ort selbst zu erzeugen, schreibt BINE Informationsdienst ins einem aktuellen Beitrag zur Öko-Branche. Hier setzt die Idee der Null- bzw. Plusenergiegebäude an, von denen weltweit und gerade auch in Deutschland immer mehr entstehen. Sie tragen Namen wie „Plusenergiehaus“, „Nullemissionshaus“, „EffizienzhausPlus“, „AktivPlushaus“ oder „SolarAktivHaus“ sowie international „(net) zero energy building“, „carbon neutral home“, „EQuilibrium™ House“ oder „Bâtiment à énergie positive“.

Normativ eingeführte Definitionen liegen dagegen meist noch nicht vor. Mit der Fortschreibung der EU-Gebäuderichtlinie „Energy Performance in Buildings Directive (EPBD)“ im Jahr 2010 setzte die Europäische Union bereits „Nearly Zero-Energy Buildings“ als Ziel und fordert diesen nicht näher definierten Gebäudestandard in den Mitgliedsländern für Neubauten ab 2020. Für öffentliche Gebäude in Deutschland ist er bereits 2019 gefordert.

Längst nutzen Architekten Nullenergiekonzepte, um sich auf dem wachsenden Markt der „green buildings“ zu positionieren. Der Verein Aktivplus z. B. entwickelt dazu gerade einen eigens definierten Standard. manufact will mit seinen Konzepten die Attraktivität seiner Projektvorhaben im interregionalen Neubau- und Immobilienmarkt manifestieren.

Private Bauherren begeistern sich für die Nachhaltigkeit und die geringen Betriebskosten solcher Gebäude. manufact verfolgt hierzu seine Leitlinie des Ausgleichs von Öko- und Wirtschaftsinteressen. Für jedes Gebäudeinvest strebt manufact mit seinen Unternehmen ‘premium projects’ und ‘masterplan’ eine möglichst ausgeglichene ‘oecoeco-balance’ an. Nur so, davon sind die Gesellschafter Alexander Dewes und Christian Marx überzeugt, kann eine Langfristinvestition wie ein Neubau oder eine 360° sanierte Immobilie auch in Zukunft die erhofften Ziele bzw. Renditen erreichen und/oder Wertverluste vermeiden.

Ab dem nächsten Jahr wird KfW70 wohl kein Mindeststandard mehr sein. D. h., Gebäude dieses energetischen Standards sind in dieser Hinsicht mit dem bevorstehenden Jahreswechsel bereits veraltet. Mit einem PassivHaus oder einem AktivPlusHaus, wie von manufact angeboten, eilen die Bauherrschaften und Investoren den energetischen Mindeststandards eines EnergieEffizienzHauses stets voraus.

Die beschriebenen Standards werden von manufact sowohl in HolzMassivBauweise als auch in der klassischen Stein-auf-Stein-Bauweise angeboten.