Solar: Steuer für Private?

So können Solaranlagen-Beisitzer die Umsatzsteuer abschütteln

Das Verbraucherportal „Finanztip“ hat für die Besitzer/Betreiber von Solaranlagen auf folgendes hingewiesen:

„Wer sich selbst mit Solarstrom versorgt, hat in der Regel die Wahl, ob er Umsatzsteuer zahlen will oder nicht. Die meisten Betreiber kleiner Photovoltaik-Anlagen entscheiden sich für die Steuer – dann erstattet nämlich das Finanzamt die 19 Prozent auf den Kauf der Anlage. Das senkt die Anschaffungskosten, führt aber zu einer anderen, dauerhaften Belastung: Auf den Eigenverbrauch wird von da an Umsatzsteuer fällig.

Sobald wie möglich sollten Sie daher das Kapitel Umsatzsteuer abschließen – und in den Kleinunternehmerstatus wechseln. Am besten machen Sie das zu Beginn des siebten Jahres nach Inbetriebnahme. Wer 2012 oder früher eine Solaranlage errichtet hat und den Strom auch selbst verbraucht, sollte also seine Steuererklärung für 2018 bereits als Kleinunternehmer abgeben. Dann dürfen Sie keine Umsatzsteuer mehr in Rechnung stellen und die selbst bezahlte Umsatzsteuer können Sie sich nicht mehr als Vorsteuer vom Finanzamt zurückholen. Dafür sparen Sie die Steuern auf den Eigenverbrauch. In Summe lohnt sich das meist.

Sie können Ihrem Finanzbeamten schon jetzt mitteilen, dass Sie den Status wechseln wollen. Voraussetzung ist, dass Sie 2017 höchstens 17.500 Euro mit Ihrer Anlage erwirtschaftet haben.“

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